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16.02.2017

Aktueller Tarifvertrag bringt viele Neuerungen

iGZ e V

Zum 1. Januar 2017 ist der Ende des letzten Jahres verabschiedete Tarifvertrag für die Zeitarbeitsbranche in Kraft getreten. Das Hauptansinnen der Tarifabsprachen ist es, Personaldienstleistungen für Arbeitnehmer, Kundenunternehmen und die Branche selbst noch attraktiver und vor allem lukrativer zu gestalten sowie allen Beteiligten eine verlässliche Planungsgrundlage bis 2019 zu geben. 

Im ersten Schritt wird nun zum 1. März die niedrigste Entgeltgruppe in Ost und West an den gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 € (Ost) bzw. 9,00 € (West) angepasst.
In insgesamt vier Etappen werden dann bis Ende 2019 die Stundenlöhne in allen Entgeltgruppen um jährlich bis zu 4,82 % angehoben. Insbesondere die unteren Tarifgruppen profitieren dabei von einer überproportionalen Steigerung. Insgesamt werden die Stundenlöhne in den neuen Bundesländern etwas stärker angehoben als im Westen, um das Lohngefälle sukzessive anzugleichen. 

Die Tarifparteien iGZ (Interessenverband deutscher Zeitarbeitsunternehmen), BAP (Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister) und DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) planen zudem die endgültige Angleichung der Entgelttabellen aller Gehaltsgruppen in Ost und West bis April 2021. Bereits Ende 2019 werden die Löhne in den niedrigsten Gehaltsgruppen sich zudem deutlich vom gesetzlichen Mindestlohn abheben. 

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