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15.11.2015

Arbeitsplatzbesichtung einmal anders: Ab in den Stuttgarter Untergrund

Wie die Sicherung des Arbeitsschutzes für eine Mitarbeiterin des Personaldienstleisters Runtime zum Abenteuer wird

November 2015. Bei jedem neuen Projekteinsatz haben die Personalentscheidungsträger (PET) in den Niederlassungen der Runtime Services GmbH zeitnah und regelmäßig die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter in den Kundenbetrieben zu inspizieren. Im Rahmen von PET-Schulungen, die beispielsweise der Bildungsträger Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) in Stuttgart durchführt, werden sie hierfür regelmäßig geschult. Im Anschluss an die Theorie geht es dann immer direkt ins Feld. Und was für den einen der Besuch eines klassischen Arbeitsplatzes in der Fertigung oder der Verwaltung bedeutete, wurde für Yvonne Oehlke, Personaldisponentin von Runtime, zum echten Abenteuer. Gemeinsam mit Projektmitarbeiter Hans-Peter Seyfarth stieg sie zur Prüfung seines Arbeitsplatzes als Anlagenmechaniker für Trinkwasseraufbereitung in den Stuttgarter Untergrund.

„Für uns hat Arbeitssicherheit und die Begutachtung von Arbeitsplätzen seit jeher absolute Priorität. Wir prüfen mögliche Gefährdungsfaktoren wie beispielsweise Sturzgefahr, den Umgang mit Gefahrstoffen, die Brandsicherheit und vieles mehr. Dass mich dies jedoch in den Stuttgarter Untergrund führt, war auch für mich etwas Besonderes“, beschreibt Yvonne Oehlke ihre Reise. Mit Genehmigung des Kundenunternehmens, eines der bundesweit größten Netzunternehmen für Strom, Gas und Wasser, begleitete sie ihren Runtime-Kollegen Hans-Peter Seyfarth bei seiner Arbeit als Anlagenmechaniker für die Instandhaltung, Inspektion und Wartung hydraulischer Anlagen der Trinkwasseraufbereitung. Seine Aufgabe ist es in den Tiefen von Stuttgart diese Anlagen zu besichtigen und Maßnahmen zur Wiederherstellung des Wasserbezuges einzuleiten. Für seinen Arbeitsplatz herrscht ein extrem hoher Anspruch an Arbeitssicherheit.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wurde auch Personaldisponentin Yvonne Oehlke vor dem Einstieg entsprechend der Richtlinien von Kopf bis Fuß mit Helm, Sicherheitsgeschirr und -schuhen ausgestattet - und die Atemluft im Schacht mittels eines Sensors geprüft. Letzteres ist besonders wichtig, denn wenn Beanstandungen gemeldet werden, muss vor dem Eintritt Frischluft in den Schacht gepumpt werden, um mögliche Erstickungsgefahren zu vermeiden. Am Ende eines 90-minütigen Rundganges mit ersten Sichtprüfungen der Wasserleitungen und hydraulischen Anlagen ging es zum Schluss zu zwei großen Trinkwasserhochbehältern, die den Druckausgleich gewährleisten und zum Verbraucher regeln. „Dieses Erlebnis hat mich sehr beeindruckt“, so Yvonne Oehlke nach der Tour und begeistert von dem Umfang der technischen Grundversorgungsanlagen. Im Bereich des Arbeitsschutzes hatte sie zudem nichts zu beanstanden und wird diese Inspektion bestimmt nicht so schnell vergessen.

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